Server- und Browser-Unabhängigkeit als Architekturprinzip.
EOSX soll Fähigkeiten und Systemlogik nicht unnötig an einen bestimmten Webserver, Browser, ein Betriebssystem oder einen einzelnen Technologieanbieter binden. Entscheidend ist die Fähigkeit und ihr definierter Vertrag – nicht die Marke der Umgebung, in der sie ausgeführt wird.
Server-unabhängig
Eine EOSX-Komposition soll nicht neu entworfen werden müssen, nur weil sich der Server-Stack ändert. Plattformabhängige Ausführung wird an klaren technischen Grenzen gekapselt.
Browser-unabhängig
Weboberflächen orientieren sich an offenen Webstandards und standardisierten Fähigkeiten des Browsers statt an proprietären Funktionen eines einzelnen Herstellers.
Darstellung ≠ Kernlogik
Browser und Benutzeroberfläche sind mögliche Darstellungen des Systems, nicht dessen architektonische Wahrheit. Fähigkeiten können – sofern vorgesehen – auch über andere Oberflächen, Dienste oder Geräte verwendet werden.
Austauschbare Adapter
Wo eine Plattform spezielle Schnittstellen verlangt, wird diese Abhängigkeit lokal behandelt. Ein Wechsel soll möglichst den Adapter und nicht die gesamte fachliche Komposition betreffen.
W3C & offene Webstandards
W3C-orientierte HTML- und Webschnittstellen unterstützen Interoperabilität und reduzieren unnötige proprietäre Browserbindung.
Keine zwingende Abhängigkeit von JavaScript und CSS
EOSX ist konzeptionell nicht von JavaScript oder CSS als Grundlage seiner Systemlogik abhängig. JavaScript kann für Browserinteraktionen und CSS für visuelle Darstellung eingesetzt werden, sie definieren jedoch nicht die EOSX-Systemarchitektur. Je nach Anwendungsfall und Ausgabekanal kann eine EOSX-Lösung ohne JavaScript funktionieren; CSS ist eine optionale Darstellungsschicht.
ISO-orientiert statt proprietär
Qualitäts-, Sicherheits-, Dokumentations- und Prozessanforderungen können ISO-orientiert in Systemstruktur und Validierung einfließen, ohne die Architektur an einen einzelnen Anbieter oder eine proprietäre Zertifizierungsplattform zu binden.