Engineering jenseits wachsender Monolithen.
EOSX verfolgt einen kompositionsorientierten Ansatz. Komplexe Systeme werden als Zusammenspiel klar abgegrenzter Fähigkeiten, Beziehungen und Verantwortlichkeiten gedacht. Dadurch soll die Architektur auch bei wachsender Funktionalität verständlich, erweiterbar und kontrollierbar bleiben.
Komposition statt Ansammlung
Neue Funktionen sollen nicht zwangsläufig neue, schwer überschaubare Abhängigkeiten erzeugen. Fähigkeiten können in unterschiedlichen Zusammenhängen eingesetzt und zu größeren Lösungen zusammengesetzt werden.
Klare Struktur
Die Architektur soll nachvollziehbar machen, welche Fähigkeit welche Aufgabe übernimmt und wie Teile eines Systems zusammenwirken. Das erleichtert Weiterentwicklung, Austausch und technische Prüfung.
Technologieoffener Ansatz
EOSX ist als übergeordnete Engineering-Grundlage gedacht und nicht als Bindung an eine einzelne Programmiersprache, Plattform oder Anwendungsklasse.
Standards von Anfang an
ISO-orientierte Qualitäts-, Sicherheits-, Risiko-, Dokumentations- und Nachvollziehbarkeitsanforderungen sowie offene W3C-Webstandards werden bereits beim Engineering, bei Verträgen, Beziehungen, Validierung und Ausgabe mitgedacht. Standards sollen nicht erst nachträglich auf ein fertiges System aufgesetzt werden.
Architektur & Wiederverwendung
Bereits vorhandene Fähigkeiten werden mit Regeln und Beziehungen wiederverwendet, statt für jedes Projekt neu implementiert zu werden.