Software soll wachsen können, ohne unverständlich zu werden.
EOSX verfolgt eine langfristige Idee: Komplexität soll nicht primär durch immer mehr voneinander abhängigen Code beherrscht werden. Engineering soll stärker über Fähigkeiten, Beziehungen, Komposition und kontrollierte Evolution funktionieren.
Fähigkeiten als Ausgangspunkt
Die zentrale Frage verschiebt sich von „Welchen Code schreiben wir?“ zu „Welche Fähigkeiten braucht das System und wie sollen sie zusammenspielen?“
Bestehendes weiterdenken
EOSX soll nicht nur neue Systeme ermöglichen. Bestehende Lösungen sollen analysiert, importiert und schrittweise modernisiert werden können.
Von Software bis Technik
Die gleiche Grundidee kann auf sehr unterschiedliche Domänen übertragen werden, solange ihre Fähigkeiten, Regeln und Beziehungen eindeutig beschrieben und technisch korrekt umgesetzt werden können.
Aktive Entwicklung
Die Architektur wird weiterentwickelt und anhand unterschiedlicher Anwendungsszenarien validiert. Interne technische Details werden bewusst nicht vollständig öffentlich gemacht.
Komposition statt Codewachstum
Neue Anforderungen sollen möglichst über Fähigkeiten und Beziehungen abgebildet werden, statt einen monolithischen Codebestand immer komplexer zu machen.